Mari Ishikawa – „Border“

„Border“

Mari Ishikawa sieht eine Parallelwelt abseits des alltäglichen Lebens und zeigt diese mit ihren Arbeiten.

Die Ausstellung trägt den Namen „Border“ Jewellery & Photography.

„Border“- Grenze. Begrenzt wird Raum, Zeit oder die eigene Persönlichkeit und Identität.

Fotografische Arbeiten:

Definitiv hier und nirgendwo.

Arbeiten aus den Jahren 2016-2017 in der Atacama Wüste & auf den Osterinseln,  Chile.

Schmuck Werke:

Halsketten, die Grenzen darstellen.

Ringe und Broschen aus Gold oder Silber gegossen – von der Natur genommen, wiedergeboren als Schatten in Kombination mit Diamanten, Perlen oder Seide.

Mari Ishikawa unterbricht für einen kurzen Moment den Fluß der Vergänglichkeit; ein kostbares Objekt wird geschaffen, das aus dem Kreislauf von Leben und Tod herausgerissen wurde, um für sich selbst und um für den Augenblick zu stehen.

Hier noch ein Interview mit Mari Ishikawa von Klimt02.

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Mari Ishikawa-BORDER-002-aMari Ishikawa-Shadow-002

„shadow“

Mari-Ishikawa_graz-001Mari Ishikawa

EDUCATION AND WORK EXPERIENCE

1982 -86  Master degree of art, Nara University of Education, Japan

1989-94  Interior and Sign graphic designer, Tokyo, Japan

1993-94  Student at the Hiko Mizuno College of Jewelry, Japan (jewellery making)

1994-2000  Student at the Academy of Fine Arts, Munich, Germany (department of art jewellery)

1999-2000  Master student at the Academy of Fine Arts, Munich, Germany

2001  Diploma at the Academy of Fine Arts, Munich, Germany

AWARDS

2016  Art Prize 2016 by the Bayerische Akademie der Schönen Künste, Munich, Germany

2013  Inhorgenta Munich Award, Munich, Germany  Legnica Silver Award, Legnica, Poland

2012  The Elizabeth R. Raphael Founder`s Prize, 2nd Prize, Pittsburg, USA

2010  Bayerischer Staatspreis 2010, Internationale Handwerksmesse, Munich, Germany

2009  Advancement Award for Applied Arts 2009, City of Munich, Germany

2007  Tahitian Pearl Trophy, 2nd Prize

2000  Herbert Hofmann Award, Schmuck 2000, Internationale Handwerksmesse, Munich, Germany

Böhmler Art Award, 1st Prize, Munich, Germany

 

 

WORK IN PUBLIC COLLECTIONS

Ville de Cagnes-sur-Mer, France

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, Germany

Deutsches Goldschmiedehaus Hanau, Germany

GRASSI Museum of Applied Arts, Leipzig, Germany

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich, Germany

Schmuckmuseum Pforzheim, Germany

Museo degli Argenti, Florence, Italy

Hiko Mizuno Collection, Tokyo, Japan

Victoria & Albert Museum, London, Great Britain

Dallas Museum of Art, USA

MAD – The Museum of Arts and Design, New York City, USA

Helen W. Drutt Collection, Philadelphia, PA, USA

Spencer Museum of Art,  Laurence Kansas, USA

 

EXHIBITIONS

Since 1994 solo & group exhibitions in Germany, Austria, Belgium, the Netherlands, Luxembourg, Italy, France, Portugal, Spain, Sweden, Poland, Denmark, Great Britain, the United States, Australia, Chile, Thailand, Vietnam, China, South Korea and Japan.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tierhaut – Schmuck & Behältnis

Tierhaut

in dieser Ausstellung präsentieren wir Ihnen die Arbeiten zweier Künstlerinnen, Christiane Oexl und Grete Sprungala, die aus dem gleichen Material völlig verschiedene Arbeiten fertigen:

Schmuck & Behältnisse

Pergament – ungegerbte Tierhaut – in den Hochkulturen des Orient als Vorläufer des Papiers zur Niederschrift verwendet nutzt Christiane Oexl – Goldschmiedemeisterin in München – für luftig leichten sehr ausdrucksstarken Schmuck.

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Ring „fire“ Material 925 Silber, geschwärzt, Feingold, Kalbspergament gefärbt. Technik: montiert, gelötet, geschnitten, gewebt.

Leder – gegerbte Tierhaut – das Material für Grete Sprungalas handgenähte Taschen stammt aus Gerbereien in Aachen und von der schwäbischen Alb. Grete Sprungala bevorzugt kleine Traditionsunternehmen, die seit Generationen hochwertige Leder aus pflanzlicher Faßgerbung produzieren. Das Kalbleder und Lammnappa für die LE CHIEN Taschen kommt aus Italien.

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Tasche „poodle“, faßgegerbtes Leder

Grete Portrait

Grete Sprungala, Kopf und Herz des Labels „le chien“

wie Grete Sprungala auf „le chien“ also auf „den Hund“ gekommen ist?

Leder war der Geruch und das Spielzeug ihrer Kindheit. Gretes Großvater und Vater waren Schumacher. Mit der Zeit wurden für die Autodidaktin Taschen zur Passion. Von 2000 – 2015 entwarf sie mit dem Designer Volker Lang Kollektionen.

In der Aachener Lederwerkstatt fertigt sie zusammen mit ihrer Mitarbeiterin aufwändige Prototypen, Einzelanfertigungen und Kleinserien.

Mit viel Liebe zum Handwerk und dem kreativen Schaffensprozess entstehen ihre Taschen und Accessoires, die sich keinen modischen Strömungen unterordnen müssen. Die Materialität der jeweiligen Tierhaut und die Funktionalität spielen im Gestaltungsprozess eine wichtige Rolle. Die Erkundung des Materials, das Spiel mit Form und Farbe und das Streben nach perfekter Verarbeitung konstatieren die Arbeitsschritte hin zum fertigen Modell. So entsteht keine Massenware, sondern beständige, funktionale Begleiter in luxuriöser Verarbeitungsqualität.

Le Chien bedeutet „der Hund“ auf französisch. Die Kreationen von Grete Sprungala sollen treue Begleiter sein.

So ist sie „auf den Hund“ gekommen.

 

lechien

handgenähte Taschen – treue Begleiter für den Alltag