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Silber – wie wird das Edelmetall zum Gefäß? Ausstellung und Vortrag

Vom 21. April 2018 bis 5.Mai 2018 zeigen wir eine Ausstellung an zeitgenössischen handgeschmiedeten silbernen Objekten und Gefäßen.

Silber, lat. Argentum – seit Jahrtausenden wird dieses Edelmetall, das auch für seine antiseptische Wirkung geschätzt wird, zu Gefäßen verarbeitet.

Bearbeitetes Silber war bei Ausgrabungen in Ägypten schon in den geologischen Schichten der Altsteinzeit gefunden worden – genau weiß man es nicht, aber die Geschichte des manuell bearbeiteten Silbers könnte bis zu 13.000 Jahre alt sein.

Silbernes Gerät wurde als Grabbeigaben bei vielen Hochkulturen gefunden, so bei den Sumerern, den Etruskern, in Ägypten, aber auch bei den Azteken.

Bei den Römer wurden silberne Gefäße zum alltäglichen Gebrauchsgegenstand der Oberschicht.

Die Bearbeitung von Silber  durch Schmelzen, Gießen oder Treiben  hat sich seit der Antike nicht wesentlich verändert.

Einen Einblick in die Arbeit der Silberschmiede gibt Ihnen am Donnerstag, den 26. April 2018 Frau Melina Mößmer  in einem Vortrag ab 19.00 Uhr. Für diesen Vortrag sind die Plätze begrenzt, Ihre Anmeldung nehmen wir gerne per Mail mail@scheytt-muenchen.de oder telefonisch unter 089-38 999 009 entgegen.

Beitragsbild: Vase, Melina Mößmer

Foto vom Silberschmied, Ralf Kapfer

Denis Aubeck